Eine ältere Frau und ihre Begleiterin stehen zusammen in der Küche und kochen.

Für Altenpfleger:innen

Mit anerkanntem Abschluss: Altenpfleger:in

Mehr Zeit mit älteren Menschen. Weniger Pflege im Minuten­takt.

Bleib älteren Menschen nah – ohne Waschen, Lagern, Medikamentengabe und Stationsroutine.

  • Keine Körperpflege, keine Medikamente
  • Feste Menschen, feste Zeiten
  • Ab 2 Stunden pro Woche

Du bist wegen der Menschen in die Altenpflege gegangen. Der Plan lässt dir Minuten.

Zu viele Bewohner:innen für eine Schicht

Du kennst alle mit Namen, Gewohnheiten und Lieblingstasse. Für jede und jeden bleibt trotzdem nur, was der Ablaufplan hergibt.

Pflege im Minutentakt

Waschen, Anziehen, Insulin, Verbandswechsel. Grund- und Behandlungspflege laufen nach der Uhr, nicht nach dem Menschen.

Heben und Lagern

Aus dem Bett, in den Rollstuhl, zurück, alle zwei Stunden umlagern. Dein Rücken merkt jede Schicht, auch mit Hilfsmitteln.

Einspringen

Der freie Tag hält, bis das Telefon klingelt. Und weil du weißt, wer sonst ohne Versorgung wäre, sagst du oft ja.

Das Gespräch fällt zuerst weg

Biografiearbeit steht im Konzept. Im Alltag ist sie das Erste, was gestrichen wird, wenn die Zeit knapp ist.

Das sagt nichts gegen die Altenpflege und nichts gegen dein Team. Es beschreibt Personalschlüssel und Zeitvorgaben, in denen Zuwendung zur Restgröße wird.

Ein älterer Herr gießt Blumen auf der Fensterbank seiner Wohnung.
Wer jemanden jede Woche besucht, erfährt irgendwann, warum die Blumen am Fenster so wichtig sind.

Die Geschichte hinter dem Menschen bekommt wieder Zeit.

Du weißt aus der Altenpflege, wie viel eine Lebensgeschichte erklärt: warum jemand am Nachmittag unruhig wird, welches Lied beruhigt, worüber man lieber nicht spricht. Im Wohnbereich steht das oft im Biografiebogen und bleibt dort.

Bei uns ist das Gespräch keine Zusatzaufgabe. Es ist der Besuch. Du begleitest dieselben Menschen über Wochen und Monate und hörst die Geschichte vom Schrebergarten auch ein drittes Mal, mit derselben Aufmerksamkeit.

Was ihr macht, sucht ihr gemeinsam aus: Fotoalben durchsehen, ein Gang zum Friedhof, Kartoffelsalat nach dem alten Rezept. Wir bringen dich dafür mit Menschen zusammen, deren Interessen zu deinen passen.

Was von der Altenpflege bleibt und was wegfällt.

Bei uns begleitest du ältere Menschen im Alltag. Pflegerische Tätigkeiten gehören nicht dazu, auch nicht „mal eben“ oder „nur heute“.

Was bleibt

  • Die Nähe zu älteren Menschen, die du aus deinem Beruf kennst
  • Dein geschulter Blick für die Tagesform eines Menschen
  • Deine Erfahrung im Umgang und im Gespräch mit Menschen mit Demenz
  • Gespräche, Erinnerungen, Spaziergänge und Erledigungen
  • Statt Pflegebericht: ein paar Sätze in der App

Was wegfällt

  • Grundpflege: Waschen, Anziehen, Hilfe beim Toilettengang
  • Behandlungspflege: Verbände, Injektionen, Blutzucker messen
  • Medikamente stellen oder verabreichen
  • Heben, Lagern und Transfers
  • Stationsroutine: Übergaben, Pflegeplanung, Pflegedokumentation

Bittet dich jemand, doch kurz beim Waschen zu helfen, sagst du freundlich nein und gibst es an unsere Fachkraft weiter. Diese Grenze schützt dich und die Person, die du begleitest.

Zwischen zwei Diensten schnell erledigt.

Trag dich ein, das dauert etwa zwei Minuten. Ob du neben deiner Stelle in der Altenpflege anfängst oder ganz wechselst, musst du jetzt noch nicht wissen. Das klären wir am Telefon.

  • Kein Lebenslauf, kein Anschreiben
  • Antwort meist per Telefon in den nächsten Tagen
  • Dein Abschluss ist schon vorausgewählt
Wie möchtest du einsteigen?
Vorausgewählt: Altenpfleger:in. Stimmt nicht? Einfach ändern.

Kein Lebenslauf, kein Anschreiben. Die Postleitzahl brauchen wir, um Menschen in deiner Nähe zu finden.

Noch etwas dazu sagen? (optional)
Anrufen geht meist schneller als Mails.
Wie viele Stunden pro Woche?
Was machst du gern?

Deine Angaben bleiben auf unseren Servern in Deutschland und dienen nur deiner Bewerbung. Datenschutzerklärung

Lieber erst sprechen? Ruf an: 0221 98650480

Dieselben Menschen. Ein anderer Auftrag.

Im WohnbereichBei Vertraut Care
Im Wohnbereich: Viele Bewohner:innen in einer SchichtBei Vertraut Care: Eine Person während des ganzen Besuchs
Im Wohnbereich: Körperpflege nach AblaufplanBei Vertraut Care: Keine körperbezogene Pflege
Im Wohnbereich: Die Biografie als FormularBei Vertraut Care: Erinnerungen, erzählt beim Kaffee
Im Wohnbereich: Wechselnde Zuständigkeiten je DienstBei Vertraut Care: Feste Tandems: ihr kennt euch von Besuch zu Besuch
Im Wohnbereich: Pflegedokumentation im DienstzimmerBei Vertraut Care: Eine kurze Besuchsnotiz in der App

Ein Vormittag im Wohnbereich. Oder ein Mensch.

Schalte um und sieh, was von der Liste übrig bleibt.

Gleichzeitig im Wohnbereich (symbolisch)

  • Klingel Zimmer 12
  • Grundpflege Frau K.
  • Insulin vor dem Frühstück
  • Lagerung nach Plan
  • Essen anreichen
  • Hausarzt ruft zurück
  • Transfer in den Rollstuhl
  • Neue Bewohnerin zieht ein
  • Pflegeplanung anpassen
  • Tochter am Telefon
  • Wer übernimmt den Spätdienst?
  • Klingel Zimmer 3

Neben dem Wohnbereich oder statt Schicht­dienst.

Nebenberuflich

Ein fester Nachmittag pro Woche

Als Minijob neben deiner Stelle in der Altenpflege. Du legst den Besuch in deine freie Zeit und merkst nach ein paar Wochen, ob dir diese Arbeit guttut. Ändert sich dein Dienstplan, suchen wir gemeinsam eine Zeit, die trotzdem passt.

Hauptberuflich (Teilzeit)

Als Hauptstelle in Teilzeit

Mehrere feste Menschen, planbare Wochen, angestellt mit Urlaub und Lohnfortzahlung, aber ohne Früh-, Spät- und Nachtwechsel. Wie viele Stunden sofort drin sind, hängt davon ab, wie viele ältere Menschen in deinem Viertel gerade Begleitung suchen. Das erfährst du vor dem Vertrag, nicht danach.

Viele Träger in der Altenpflege verlangen, dass du eine Nebentätigkeit anzeigst oder genehmigen lässt. Schau in deinen Arbeitsvertrag, bevor du startest.

Was wir Altenpfleger:innen zusagen

Gleiche Bedingungen für alle, die bei uns begleiten. Leg sie in Ruhe neben deine jetzige Abrechnung.

Einstieg mit anerkanntem Abschluss
16 € pro Stunde, weitere Stufen nach Zeit im Team
Umfang
2 bis 12 Stunden pro Woche zum Start, hauptberuflich in Teilzeit auch mehr
Vertrag
Angestellt, kein Gewerbe: Minijob, Werkstudent:in, Teilzeit
Bezahlte Zeit
Ab dem Klingeln an der Tür. Fährst du direkt zum nächsten Einsatz, ist die Fahrt dazwischen bezahlt.
Einarbeitung
Bezahlt. Mit anerkanntem Abschluss in der Regel ohne zusätzliche Basisqualifizierung (40 UE).
Urlaub
Voller gesetzlicher Anspruch, auch im Minijob
Dokumentation
Eine kurze digitale Besuchsnotiz in der App
Rückhalt
Eine erreichbare Fachkraft und ein persönliches Team
Verdiene ich so viel wie in der Altenpflege?

Ehrlich: Wenn du heute Zuschläge für Nächte, Wochenenden und Feiertage bekommst, liegst du bei uns in der Regel darunter. Dafür wirst du nicht in einen Schichtplan eingeteilt und pflegst nicht körperlich. Die genauen Zahlen stehen oben. Viele fangen nebenher an und rechnen danach selbst.

Verliere ich damit meine Rolle als Pflegekraft?

Deinen Abschluss und deine Erfahrung behältst du. Bei uns arbeitest du aber nicht pflegerisch, auch nicht nebenbei. Manchen fällt das anfangs schwer, weil der pflegerische Blick nicht einfach abschaltet. Der Weg zurück in die Altenpflege bleibt dir offen. Fach- und Leitungsaufgaben bei uns findest du unter „Alle Wege zu uns“.

Muss ich den Nebenjob bei meinem Träger anzeigen?

Oft ja. Viele Arbeits- und Tarifverträge in der Altenpflege verlangen, dass du eine Nebentätigkeit anzeigst oder genehmigen lässt. Schau in deinen Vertrag. Für deinen Träger bekommst du von uns eine kurze Tätigkeitsbeschreibung.

Was mache ich, wenn mir bei einem Besuch etwas Pflegerisches auffällt?

Du merkst vermutlich früher als andere, wenn jemand weniger trinkt, unsicherer läuft oder eine Wunde hat. Das schreibst du in die Besuchsnotiz und sagst es unserer Fachkraft; sie ist erreichbar und kümmert sich um das Weitere. Du versorgst nicht selbst. Im Notfall rufst du den Rettungsdienst.

Kann ich meine Erfahrung mit Demenz einbringen?

Ja, und sie hilft sehr: Geduld, ein Gespür für Tagesform und Unruhe, auf Gefühle eingehen statt zu korrigieren. Du begleitest dabei als Gesprächspartner:in im Alltag, nicht als Pflegekraft. Pflegerische Einschätzungen und Maßnahmen bleiben bei der Pflege und bei unserer Fachkraft.

Du hast den Beruf wegen der Menschen gewählt. Bleib bei ihnen.

Ein Mensch, eine feste Zeit, eine Geschichte, die von Woche zu Woche weitergeht. Alles Weitere klären wir im Gespräch.

Erst mal sprechen

Bewerbung in zwei Minuten